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Eingewöhnung

Die Eingewöhnung


Die Eingewöhnung ist die Zeit, die das Kind benötigt, um sich mit mir, meinen Räumlichkeiten und den anderen Kindern vertraut zu machen.
Neben der Beziehung zwischen dem Kind und mir, spielt auch die Beziehung der Eltern zum Kind und deren Einstellung zur Betreuung bei mir eine wichtige Rolle bei der Eingewöhnung. Ich möchte auch den Eltern einen sanften Übergang in die Kindertagespflege ermöglichen, so dass Eltern ein gutes Gefühl dabeihaben, ihr Kind in meine Hände zu geben.
Ziel der Eingewöhnungsphase ist es auch, dass sich Eltern gut aufgehoben fühlen und Unsicherheiten und Ängste abbauen können, denn auch ihre Beziehung zu mir ist eine wichtige Grundlage für das Wohlbefinden ihres Kindes bei mir. Gute Beziehung ermöglicht gute Entwicklung.


Die Eingewöhnung wird in verschiedene Phasen unterteilt:

  • Grundphase
  • Stabilisierungsphase
  • Schlussphase


In der so genannten Grundphase besucht ein Elternteil, zusammen mit dem Kind, die Tagespflege für ca. 1 Stunde pro Tag an mehreren Tagen hintereinander. Nach 4 Tagen verlässt das Elternteil die Einrichtung das erste Mal für eine kurze Zeit (10-30min). Je nachdem, wie das Kind mit der Situation umgeht, wird anschließend eine kürzere oder längere Eingewöhnungsphase festgelegt.


Es folgt die Stabilisierungsphase (5.-10. Tag). In dieser Phase wird die Trennungsdauer langsam ausgedehnt (30 Minuten, 45 Minuten, 1 Stunde, 2 Stunden etc.) und die Beziehung zu mir stabilisiert. Wichtig ist mir, dass es einen klaren Abschied gibt und das Kind lernt, sich darauf zu verlassen, dass Mama oder Papa immer wieder kommen. Das Kind entwickelt Vertrauen zu mir, lässt sich von mir trösten bei Kummer und erfährt mich als sichere Bezugsperson.


In der Schlussphase (10.-15. Tag) wird das Kind stärker in die Gruppe integriert und bleibt über die Mittagszeit und den Mittagsschlaf.
Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind eine Bindung zu mir aufbaut und mich als Bezugsperson anerkennt. Ist dies geschehen und wenn das Kind sich entspannt ins Spiel vertiefen kann ist die Eingewöhnung beendet.
Die Gesamtdauer der Eingewöhnung liegt zwischen 2 und 4 Wochen und richtet sich individuell nach jedem Kind und seiner Familie.

Tränen gehören zu einem Abschied oft dazu und werden auch von mir respektiert, denn jedes Kind hat das Recht zu sagen:

„Ich werde dich vermissen und bin traurig, dass Du gehst, doch ich freue mich schon darauf, Dich nachher wieder zu sehen.“


Erziehungspartnerschaft


Zu einer guten Zusammenarbeit zählt auch der gegenseitige, wertschätzende und ehrliche Austausch miteinander.

Das heißt, wir stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern, zum Wohle des Kindes, in einer so genannten Erziehungspartnerschaft

Um eine gesunde und bestmögliche Betreuung und Förderung des Kindes zu gewährleisten, sollten Änderungen und Veränderungen der Lebenssituation immer miteinander besprochen werden. 

Dazu dienen vor allem die täglichen „Tür und Angel Gespräche“, aber auch Elterngespräche nach Termin sind möglich. 

Außerdem finde ich es wichtig, dass Absprachen, Termine und Uhrzeiten eingehalten werden, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten. 

Ich stehe regelmäßig mit dem zuständigen Jugendamt Bergheim in Verbindung und werde auch über dieses Vermittelt. 

Regelmäßig nehme ich an Fort - und Weiterbildungen teil und besuche alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind.



Kranke Kinder in der Tagespflege


Kranke Kinder fühlen sich in der Tagespflege nicht wohl, sie gehören nach Hause, da der normale Tagesablauf oft einfach zu anstrengend ist für den kleinen Körper. 

Mit krank ist nicht der gemeine Schnupfen gemeint, der Kinder gerade in der kalten Jahreszeit oft plagt. 

Krank ist ein Kind, wenn es Medikamente benötigt, um den normalen Tagesablauf mitzumachen. 

Das bedeutet, es ist zusätzlich zur Erkältung schlapp, hustet so stark, dass es gar nicht mehr zum Spielen kommt, oder hat gar Fieber (alles ab 38° Celsius) oder Durchfall/Erbrechen. 

In diesem Falle lasse ich kranke Kinder abholen, um das kranke Kind, die Gruppe und nicht zuletzt mich und meine Familie zu schützen.
Medikamente gegen akute Erkrankungen verabreiche ich grundsätzlich nicht (z.B. Antibiotika, Nasenspray, Hustensaft, Globuli)! 

Kinder, die Medikamente gegen chronische Erkrankungen benötigen (Asthma, Neurodermitis, schwere Allergien etc.) können selbstverständlich betreut werden und auch die Gabe von Medizinisch notwenigen Medikamenten, können nach entsprechender Einweisung hier verabreicht werden.